Governance und Digitalisierung

Veröffentlicht am: 18.05.2018 | Kategorie(n):


Viele Unternehmen arbeiten weiterhin daran, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben. Dass dazu gewisse Unternehmensgewohnheiten (DigiWohnheiten) gepflegt werden sollten, wurde bereits in einem vorigen Artikel besprochen. Allerdings lohnt es sich in diesem Sinne einmal IT-Governance zu erwähnen.

Eine gute Governance sollte Mitarbeitern die Möglichkeiten geben verschiedene Tools benutzen zu dürfen und den eigenen Workflow zu bedingen. Dabei darf die Sicherheit oder Integrität der Unternehmensdaten nicht riskiert werden. Zusätzlich sollte die Governance nicht zu restriktiv ausfallen, sondern sollte Mitarbeitern klare Richtlinien zur Verfügung stellen, sodass ein selbstständiges Entwickeln der Arbeitsumgebung möglich ist. Diese Richtlinien könnten sich auch durch App-Listen ergänzen lassen.

Will man einerseits, dass die eigenen Mitarbeiter die Digitalisierung vorantreiben, gibt ihnen andererseits aber nicht die notwendigen Freiheiten Neues auszuprobieren, so verlangt man hier fast schon die Quadratur des Kreises. Allerdings darf man die Zügel auch nicht ganz aus der Hand geben, da Schatten-IT sonst unter Umständen ein Risikofaktor wird.

Kurzum: Digitalisierung lässt sich am besten Umsetzen, wenn klare aber großzügige Richtlinien existieren, die leicht zu befolgen sind und viel Freiraum lassen.