Digitalisierung im Mittelstand: Verpasste Chancen oder 3 sichere Wege, wie Sie garantiert untergehen

Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig. Dennoch glauben immer noch viele mittelständische Unternehmen, dass Big Data, Internet of Things und Digitalisierung nur etwas für Großkonzerne seien. Ein fataler Irrtum. Denn wer jetzt nicht in Digitalisierungsthemen investiert, kann in wenigen Jahren schnell von zunehmend disruptiven Märkten gefegt worden sein. Je länger Sie als Mittelständler zögern, das Thema anzugehen, umso eher werden Sie von innovativ(er)en Marktbegleitern überholt.

Segelschiff auf dem Meer

„Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten“, wussten schon die alten Wikinger. Dieses Zitat lässt sich wunderbar auf unser Zeitalter münzen, denn die Vorteile, die die Digitalisierung gerade mittleren und kleineren Unternehmen bietet, sind offensichtlich: Der starke Fokus auf den Kundennutzen als das Kompetenzmerkmal des Mittelstandes schlechthin wird mit der Digitalisierung zu einem noch wirkungsvolleren Instrument: So ist die Produktion mit der vollautomatisierten Erstellung von Einzelaufträgen nach kundenspezifischen Vorgaben in einer digitalisierten Fertigung schnell und ohne Umstand zu realisieren. Hinzu kommt ein weiterer Punkt, den vor allem die KMUs für sich als Vorteil verbuchen können: Die Korrelation zwischen Unternehmensgröße und Beschaffungs- sowie Vertriebsnetz verändert sich mit der Digitalisierung weitestgehend: Produkte können in wenigen Sekunden dem Markt angeboten werden. Und zwar weltweit.

Dennoch lassen sich Mittelständler viel zu viel Zeit, Digitalisierungsthemen anzugehen. Häufig sind die Auftragsbücher voll und die Ressourcen ausgelastet: Viele Unternehmen fühlen sich so auf der sicheren Seite. Die drei sicheren Wege, mit denen KMUs ihre Zukunftssicherheit, häufig flankiert von Zeitmangel (siehe dazu auch: „Der Fluch des schnellen Erfolgs“)1, verspielen sind:

1. Das Nicht-Überprüfen und Anpassen des Geschäftsmodells

Die Digitalisierung schafft disruptive Märkte und hat längst den #Mittelstand erfasst. Wer das ignoriert und nicht genauestens analysiert, ob das eigene Businessmodell den technologischen Entwicklungen entspricht und es demensprechend anpasst, wird von disruptiven Angreifern „scheinbar“ überraschend angegriffen. So wie die Taxifahrer von Uber oder die Hoteliers von airbnb.

Digitalisierung im Mittelstand: Datenschutz spiet eine zentrale Rolle.

2. Vernachlässigung des Datenschutzes und der Datensicherheit

Eine zunehmend allumfassende Vernetzung birgt Risiken in punkto Datenschutz und -Sicherheit. Wer hier ungenügend geschützt ist, kann schnell wirtschaftlichen Schiffbruch erleiden. Ähnliches gilt in Rechtsfragen und bei Patentsachen. Gerade Mittelständlern, die ihre „auf einmal“ Produkte weltweit anbieten, fehlt es häufig an finanziellen und personellen Ressourcen, sich hier z.B. gegen Verstöße Dritter zu behaupten.

3. Stiefmütterliches Behandeln der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter

Was nützt die beste Technologie, wenn Ihre Mitarbeiter sie nicht richtig benutzen können? Deshalb ist es wichtig, Mitarbeiter früh in die Entwicklung der Digitalisierungsprozesse zu involvieren und sie entsprechend fort- und weiterzubilden.

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1 Daniel Rettig: Der Fluch des schnellen Erfolgs, in: 11.8.2017/WirtschaftsWoche 33, S. 85.

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Frau Heidi Börner
Frau Heidi Börner GESCHÄFTSFÜHRERIN, broker2clouds GmbH