Exchange in der Cloud: Sicher und praktisch

Kürzlich wurden zahlreiche E-Mail-Server gehackt. Die betroffene Sicherheitslücke wurde zwar schnell geschlossen aber nicht jeder installierte direkt die neuen Updates und war deswegen selbst – nachdem Microsoft den Fehler behob – weiter angreifbar. Die möglichen Konsequenzen einer solchen Sicherheitslücke, die nicht unmittelbar geschlossen wird, sind sofort klar. Von Datenverlust bis Industriespionage – über mögliche persönliche Haftung für die Daten durch Fahrlässigkeit -ist da alles dabei. Also: besser die Daten auf dem neuesten Stand halten.

Hacker am Computer

Exchange in der Cloud ist sicherer

Die Lösungen von Updates helfen nur, wenn sie auch installiert wurden. Benutzt man Software as a Service Lösungen oder Exchange in der Cloud, muss man sich um das Installieren von Updates nicht mehr selbst kümmern und der Dienstleister übernimmt das. Mehr zu Updates finden Sie hier: 4 Gründe warum Updates wichtig sind.

Neben automatischen Updates können Cloudanbieter auch höhere Sicherheit für Server und Daten gewährleisten, als das lokal im eigenen Betrieb wirtschaftlich möglich wäre: Bei guten Cloudanbietern ist durch mehrfache Redundanzen dafür gesorgt, dass die Hardware extrem verfügbar ist und Sicherheitsteams kümmern sich sowohl um die physische als auch die softwareseitige Sicherheit.

Weitere Vorteile

Da wir viele Vorteile von Cloud Services schon in unserem Blogartikel zu Cloudspeichern aufgelistet haben gehen wir nur auf die Punkte genauer ein – die dort nicht besprochen wurden – denn viele Vorteile von Cloudspeichern lassen sich direkt auf Exchange in der Cloud übertragen. Neben der Verfügbarkeit, die bereits genannt wurde, sind das unter anderem die Standortunabhängigkeit, übernommene Wartung, integrierte Backuplösungen, einfache Skalierbarkeit und einfache Implementierung.

Es gibt verschiedene Arten von Benutzern. Häufig haben ein paar wenige Powernutzer unverhältnismäßig große Datenmengen in ihren Postfächern und sind deswegen schwer zu managen. Diese einzelnen Nutzer lassen sich problemlos in die Cloud migrieren. So können auch sehr große Postfächer verwaltet werden, ohne dass gleich alle Konten verändert werden müssen. Anwender können in der Cloud auch beliebig große Archive anlegen, die bei Benutzung von Exchange in der Cloud leichter zu verwenden sind. Das Archiv ist in der Cloud via Outlook direkt abrufbar, ohne dass alte Daten neu eingespielt werden müssen. So lassen sich alte Mails im Handumdrehen einsehen und das Postfach gut organisieren.

Vorhängeschloss auf Tastatur

Clouddienstleister arbeiten mit riesigen Datenmengen und können deswegen ihre SPAM Filter besser anpassen, als man das selbst könnte. So kann dafür gesorgt werden, dass die richtigen Mails ankommen und die Gefahren von Phishing oder anderen kriminellen Versuchen können frühzeitig minimiert werden.

Bei seriösen Cloudanbietern sitzen in der Regel ganze Teams daran, für die Sicherheit der gespeicherten Daten zu sorgen und die Rechenzentren sind streng überwacht, um sie vor physischen Übergriffen zu schützen. So wird ein sehr hohes Level an Sicherheit für die gespeicherten Daten sichergestellt. Für KMUs ist es kaum möglich, vergleichbare Sicherheit zu gewährleisten, ohne unverhältnismäßig viel dafür auszugeben.

Fazit

In der Cloud lässt sich Exchange also einfach nutzen und man kommt in den Genuss vieler Vorteile, auf die man ohne guten Grund nicht verzichten sollte. Wie bei vielen anderen Cloudlösungen kann man hier zunächst einzelne Nutzer als Pilotprojekt in die Cloud verschieben um zu testen, wie es läuft.

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Frau Heidi Börner
Frau Heidi Börner GESCHÄFTSFÜHRERIN, broker2clouds GmbH